
Der Bankraub Der Bankraub
Harter Brocken: Der Bankraub ist ein deutscher Kriminalfilm von Andreas Senn aus dem Jahr Er wurde von der H & V Entertainment GmbH im Auftrag von. Der verzweifelte Werner Kreye fährt mit seinem Auto in voller Absicht auf den Chefbanker Draeger zu, der seinem Sohn zu einer Karriere verholfen hat. "Der Bankraub", der Film im Kino - Inhalt, Bilder, Kritik, Trailer, Kinoprogramm sowie Kinostart-Termine und Bewertung bei TV omz-foundry.eu Ausgerechnet der integre Gesetzeshüter Frank Koops wird von seiner alten Freundin Simone Schmidt gezwungen, bei einem Banküberfall. Ausgerechnet der integre Gesetzeshüter Frank Koops wird von seiner alten Freundin Simone Schmidt gezwungen, bei einem Banküberfall mitzumachen, um. Karsten Stockhecker. Karsten Stockhecker Der ankraub - - Karsten Stockhecker DER BANKRAUB Dieses ebook wurde erstellt bei. Front Cover. Directed by Urs Egger. With Franz Dinda, Joachim Król, Justus von Dohnányi, Ulrike Kriener.

Der Bankraub - Cast und Crew von "Der Bankraub"
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NEO UNLEASHED - DER BANKRAUB (prod. by Vendetta) ❌ Official Music Video ❌ Albumrelease 16.11.18 Erst jetzt haben die Leute die Risiken wahrgenommen. Wie denn, in dieser Zeit? Die Briefe kommen nun immer schneller: Zahlen Sie. Die Bank steht vor Timeless Deutsch Aus. Das ganze Vorjahr lang hatte Big (Film) wiederholt, dass seine Bank von der Krise nicht betroffen sei. Diese Finanzierungen habe man - um die Marge zu heben - ungesichert und vor allem sehr kurzfristig refinanziert.
Keep track of everything you watch; tell your friends. Michael Edwards must be a registered user to use the IMDb rating plugin. Kommentar erfolgreich abgegeben. Watched s. Darsteller Christian Navarro musste aber vorher Beginn der Dreharbeiten extra noch seinen Führerschein machen, damit er den Wagen auch selbst fahren konnte. Altersprüfung durchführen? Hannahs Selbstmord Buchautor Jay Asher hatte ursprünglich geplant, dass Hannah ihren Selbstmordversuch überlebt, entschied Rheinstadion Düsseldorf aber dagegen, um ein noch stärkeres Zeichen zu setzen. Andere Filme. Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken.
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Wer muss wie viele Verluste aus Derivaten abschreiben? Wer steckt in der Subprime-Krise? Und wer steckt dahinter? Tim und Kelley Smith sind mit Sie müssen künftig ,20 Dollar zahlen, Monat für Monat.
Wenn sie ihr Haus behalten wollen. Ein neuer Vertrag also, sechs Seiten. Ein neuer Sargnagel. Tim unterschreibt. Sie überweist das Geld über Western Union, 12,95 Dollar Gebühren, aber dafür geht die Überweisung schneller als mit den üblichen Schecks; dann ist das Geld weg, die Dollar, wie verschluckt, sie bekommen keine Bestätigung, keinen Dank, nichts.
Und dann: "Borr Auth Elect Fee". Einmal, zweimal, immer wieder. Er ruft Litton Loan an, erreicht Anrufbeantworter, immer wieder erreicht er nur diese verdammten Maschinen.
Und niemand ruft zurück. Dann: "Inspection Fee". Neunmal 9,50, dann 11 Dollar. Smith teilte uns mit, dass sie kein Guthaben besitzen, um irgendwelche Zahlungen zu leisten.
Der Termin: Januar , 11 Uhr, im Büro des Bezirkssheriffs. Frohe Weihnachten. George W. Bush kündigt Hilfen für über eine Million Hausbesitzer an, die von der Zwangsräumung bedroht sind.
Tim Smith profitiert davon nicht. Es geht um 3,4 Milliarden Dollar. Die Citigroup schreibt im dritten Quartal 6,5 Milliarden Dollar ab. Er hat die Entwicklung seit Jahren kommen sehen.
Seine Analysen sind gefragt wie nie zuvor. Roubini warnt seit vor den Konsequenzen der Subprime-Krise.
Kaum ein Bereich, sagt Roubini, werde von dem Kreditvirus verschont bleiben. Er muss sich die Frage anhören, ob es solche Zyklen nicht schon immer gegeben habe, warum glaube er denn, dass diesmal alles so schlimm kommen werde?
Der Unterschied, sagt Roubini, liege darin, dass das amerikanische Finanzsystem zu einem intransparenten, unverständlichen Organismus mutiert ist.
Am Ende dieser Verbriefungskette stehe ein Instrument, "komplex, exotisch, illiquide, mit dem ein Voodoo-Finanzsystem erschaffen wird". Die Welt gerät ins Wanken.
Tim Smith verklagt die Deutsche Bank. Die BaFin macht sich rar. Die Hypo Real Estate braucht auf einmal Nothilfe.
Lehman Brothers ebenso. Januar gibt die Hypo Real Estate bekannt, Millionen Euro abgeschrieben zu haben, die sie in strukturierte Finanzprodukte investiert hatte.
Der Markt reagiert entsetzt. Das ganze Vorjahr lang hatte Funke wiederholt, dass seine Bank von der Krise nicht betroffen sei. Er sagt: "Unser Team hat einen super Job gemacht.
September Anwaltsrechnungen: ,50 Dollar. Kelley fragt, was er von Scheidung hält. Die Frage: an wen? Wie denn, in dieser Zeit? Ohio ist schwer getroffen von der Krise.
Manche werden niederbrennen, andere geplündert, und vor jedem zweiten Haus steckt ein Schild im Sand: "For Sale". Aber es gibt keine Käufer mehr und keinen Markt, Darum lassen die Menschen ihre Häuser einfach zurück, sie ziehen aus und fort, keiner kennt die neue Adresse, sie versuchen, sie hoffen, in der Obdachlosigkeit wenigstens den Schulden zu entkommen.
Das Ende einer Idee. In Cleveland, Ohio, lässt sich das Scheitern einer Kultur besichtigen oder, so kann man es auch sagen, das, was die Wirtschaftskrise aus einer funktionierenden Kultur macht.
Er hat graue Haare, einen Oberlippenbart, er spricht von "Epidemien" und "Katastrophen", von "Verbrechern" und " Vor sechs Jahren aber war der Immobilienmarkt derart überhitzt, so viele Häuser so grotesk überbewertet, dass Makler und Banker nach neuen Kunden suchten.
Jeder erhielt einen Kredit, der in die Nähe eines Geldinstituts kam, ohne Rücklagen, ohne Arbeitsnachweis. Darum hat Gott die Mietwohnung erfunden", sagt Jim Rokakis.
In Cleveland konnte sich jeder seinen Vertrag zurechtlügen, denn die Kreditmakler verdienten umso mehr Geld, je höher die Kredite waren.
No income, no job, no assets. Dass ein paar Menschen nicht zurückzahlen würden, war einkalkuliert; dass das System nicht funktionieren konnte, weil viel zu viele Menschen nicht zurückzahlen konnten, hatte keiner erwartet.
Oder wussten sie es und wollten so lange mitmischen, wie es eben ging? Sie wehren sich hier. In einem kahlen Raum stehen ein paar Tische, die Bürger von Cleveland kommen und erzählen ihre Geschichten und bekommen Tipps.
So können Sie klagen. Dies sind die Fehler der Banken. Kämpfen Sie! Und einer ihrer liebsten Gegner ist die Deutsche Bank. Die Bürger von Cleveland rüsten zum Gegenschlag.
James Rosenthal und seine Kollegen sitzen im Zentrum, ihre Kanzlei liegt in einer restaurierten Fabrik, fünf Anwälte, die mittags an einem runden Tisch sitzen und Lachs essen und dann wieder nach oben gehen und die Deutsche Bank verklagen.
Er ist ein listiger Jurist mit Halbglatze und runder Brille. Hin und wieder fehlt ein Glied in der Verkaufskette, manchmal eine Unterschrift. Die Whittikers sind so ein Fall.
Bäume gibt es hier, Ahorn und Kastanie, es war mal Mittelstand. Jerry und Frances Whittiker sind der Präzedenzfall. Sie sind das, was James Rosenthal brauchte, das, worauf Tim Smith und all die anderen hoffen.
Und auch Tim Smith gibt nicht auf. Er sagt: "Es kann doch nicht sein, dass eine Bank mit Wetten handelt, mit Wetten, die zum Teil darauf zielen, dass Immobilienbesitzer ihre Hypotheken nicht ablösen können.
Wenn du in deinem Haus bleibst, verdienen sie durch Säumniszuschläge und Gebühren, wenn du dein Haus verlierst, gewinnen sie ihre Wette. Es darf doch nicht sein, dass die Deutsche Bank nicht mal belegen kann, dass sie Inhaberin aller Rechte ist.
Vielleicht war sie auch nur Treuhänderin für eine Gruppe. Kein Kommentar. Der Internationale Währungsfonds schätzt die Finanzkrise als noch verheerender ein als bis dahin angenommen.
Zu erwarten seien weltweite Verluste von Milliarden Dollar. Angesichts dessen, was wirklich folgt, ist das in der Rückschau eine putzige Schätzung.
Anfang April gibt er der "Zeit" ein Interview. Ob die Bankenaufsicht nicht früher hätte Alarm schlagen müssen?
Was jenseits der deutschen Grenzen im Verborgenen geschieht, können wir nicht wahrnehmen. So gab es für uns auch keinen Anlass, an den Klassifizierungen der Agenturen zu zweifeln.
Wir haben also ein prinzipielles Informationsproblem, das ich nicht leugnen will. Einen Monat später, bei der Präsentation des Jahresberichts der BaFin, sagt Sanio, dass er die Portfolios gesichtet habe und dass ihm seit längerem kein Institut bekannt sei, "bei dem es Liquiditätsprobleme gibt".
Es sind rätselhafte Worte. Sie können nicht ernst gemeint sein. Die Investmentbank Lehman Brothers räumt ein, sechs Milliarden Dollar zusätzliches Kapital von unabhängigen Investoren zu benötigen, um ihre Geschäfte abzusichern.
Schwierigkeiten der Bank sind seit einiger Zeit bekannt, aber diese Summe übersteigt selbst pessimistische Schätzungen.
Lehman ist einer der aktivsten Akteure auf dem Markt der Kreditderivate, nun überprüfen viele Banken jede einzelne Transaktion; vor allem aber: sie misstrauen anderen Banken, weil sie nicht wissen, welche Lehman-Risiken die in den Büchern haben.
Tim bittet um eine erneute Modifizierung des Kredits. Smith vs. Deutsche Bank National Trust Company". Die Zwangsversteigerung möge ausgesetzt werden, schreiben sie, weil "wir immer wieder versucht haben, vom Beklagten einen Preis zu erfahren, zu dem wir das Haus an Interessierte verkaufen können", aber nie habe es eine Antwort gegeben, nie auch nur eine Kommunikation mit der Bank.
Immer nur Forderungen. Und dann wieder Schweigen. Kelley Smith sagt, sie habe es inzwischen verstanden: "Genauso soll es sein, das ist der Sinn des Systems.
Es geht nicht mehr um Menschen, weil es nicht mehr um Menschen gehen soll. Funke sagt, die Refinanzierungsmöglichkeiten der irischen Ableger hätten sich so verschlechtert, dass nun der ganzen Hypo Real Estate die Pleite drohe.
Funke macht klar: Es eilt. Er kann nur noch bis zum Dienstag der folgenden Woche die Insolvenz abwenden.
Es gibt eben Züge, die sogar früher ankommen, als im Fahrplan steht. Diese Finanzierungen habe man - um die Marge zu heben - ungesichert und vor allem sehr kurzfristig refinanziert.
Aber es gibt keine kurzfristigen Kredite mehr. Und niemanden, der kurzfristige Anleihen kaufen will. Das Spiel ist aus.
Besonders schwierig ist die Vermarktung eines Milliarden-Dollar-Portfolios mit gebündelten Immobilienkrediten.
Die Bank steht vor dem Aus. An der Wall Street wird hektisch getagt. Und es wird hektisch mit Washington telefoniert. Aber es wird alles nichts helfen.
Die Landeskirche Oldenburg fürchtet sich erst nicht, dann sehr. Manfred Blume muss seinen Bankberater anrufen. Die Deutsche Bank verliert einen Prozess in Ohio.
Kontrolliert eigentlich jemand die amerikanischen Banken? Für Tim Smith kommt der Sieg zu spät. Blythe Masters hat einen neuen Job. Bei der Landeskirche Oldenburg hatten die für Finanzdinge zuständigen Mitarbeiter schon lange ein "mulmiges Gefühl".
Sie schauen dabei zu, wie die Krise wächst. Wie aus der Subprime-Krise allmählich die Kreditkrise wird; wie der Bankenkrise die Finanzkrise folgt, die Wirtschaftskrise.
Andererseits sieht niemand in Oldenburg den Bezug zu den eigenen Anlagen. Und haben die Experten der Kirche nicht bedacht, was bedacht werden konnte?
Die Kirchenleute taten das Richtige: sie trafen eine Anlageentscheidung und blieben dabei. Sie glauben sich sicher.
September, einem Donnerstag, erhält die Landeskirche einen Hinweis. Aber bald, am Freitag, dem September, Was aber kann eine Landeskirche an einem Freitagnachmittag unternehmen, selbst wenn ihre Fachleute zu der Überzeugung gelangt wären, Gefahr sei im Verzug?
Selbst wenn man sich an diesem Freitagnachmittag entschlossen hätte, die Lehman-Papiere zu verkaufen - an wen hätte man verkaufen sollen?
Und zu welchem Preis? Manfred Blume erfährt aus dem Fernsehen, dass Lehman pleite ist. Im Mai hat er die erste Auszahlung auf seine Papiere bekommen, ,50 Euro.
Das entsprach der versprochenen Rendite, und für einen Rentner wie Blume, der von Euro brutto im Monat lebt, ist die Summe enorm.
Es ist diesmal Blume, der bei der Bank anruft und nach seinem Berater verlangt. Es geht ihm nicht um Provokation. Er hat es nur nicht verstanden.
Wo ist sein Geld? Wieso bekommt er es nicht zurück? Was ist ein Zertifikat? Blumes Berater sagt: "Der Emittent ist insolvent.
Nach dem Gespräch denkt Blume lange nach. Keine Zeile der Briefe enthält ein Wort der Beleidigung. Blume erzählt darin nur, was er als "70jähriger Arbeiter-Rentner" wollte, "gerade Papiere", und was er abgegeben hat, ist "eine Wette".
Eine einzige Provokation erlaubt er sich. Er benutzt immer wieder den Werbeclaim des Unternehmens: "die Beraterbank". Die Wiederholung ist sein Stilmittel des Protests.
Die Bank bleibt stumm. Nur sein Berater sucht nach Worten der Entschuldigung. Blume kapituliert. Die Landeskirche verkauft ihre Lehman-Investments nicht, sie versucht es gar nicht erst.
Die Lehman-Pleite kam wie aus dem Nichts. Der Schock ist selbst ein paar Wochen nach diesem schwarzen Montag noch immer zu spüren. Die Fassungslosigkeit, die Wucht der Bombe, die die ganze Welt erschütterte, und deren Splitter auch hier in der Kirche einschlugen.
Wolfram Friedrichs, Oberkirchenrat bei der Landeskirche in Oldenburg, sitzt in seinem Büro, Philosophenweg 1, ein vorsichtiger, bedächtiger Kirchenjurist, er versucht zu begreifen, wie passieren konnte, womit kaum jemand gerechnet hat.
Immer wieder springt er auf, läuft zum Schreibtisch, auf dem sein Computer steht. Am Morgen des September erhält der Finanzfachmann der Kirche einen Anruf von der Hausbank.
Es ist dieselbe Bank, bei der er im Juni die Cobold-Anleihe gekauft hat. Ob er wahrgenommen habe, was mit Lehman los sei?
Der Kirchenmann fährt ins Büro, rechnet. Dann eilt er ins Büro von Friedrichs, seinem Oberkirchenrat. Gemeinsam gehen die beiden die Unterlagen durch.
Wann war was passiert? Welche Entscheidungen hatte der Finanzausschuss der Kirche getroffen? Hatte der zuständige Mitarbeiter seine Befugnisse überschritten?
Die evangelisch-lutherische Landeskirche, rund Offenheit, glaubt er, ist die einzige Chance. James Rosenthal und seine Kollegen haben gewonnen, die Deutsche Bank hat den Musterprozess in erster Instanz verloren.
Richter Christopher Boyko schrieb: "Keine der Unterlagen konnte beweisen, dass die Klägerin wirklich die Eigentümerin der Rechte, Titel und Kredite ist", um die es in dem Verfahren ging.
Tim Smith wird dabei sein, als Kläger. Es geht für ihn um Revanche, um Anerkennung, vielleicht um Schadensersatz. Fremde Menschen riefen an und fragten nach dem Zustand des Hauses.
Tim Smith hat seine Geschichte zwei Tage lang erzählt, zuerst in einem Restaurant, dann in seinem Büro. Kelley wollte nicht mehr über die Geschichte reden, am Anfang, aber jetzt ist sie doch am Telefon.
Eine weiche Stimme. Ganz leise. Vorsichtige, langsame Worte. Es war ganz egal, wie sehr wir uns mühten, wir hatten keine Chance.
Dann: "Irgendwann hast du kein anderes Thema mehr. Es macht eine Ehe kaputt. Du fragst deinen Partner, ob er den Scheck geschickt hat, und er sagt ja, aber die Bank sagt nein, da sei kein Scheck.
Wem glaubst du? Es zerstört dich, es zerfrisst dich. Du fragst dich die ganze Zeit, was Menschen davon haben, wenn sie andere Menschen so behandeln, aber dann verstehst du, dass sie gar nicht wahrnehmen, dass sie mit Menschen zu tun haben.
In der ganzen Zeit habe ich nicht ein einziges Mal jemanden von der Deutschen Bank ans Telefon bekommen. Er sagt zu seiner Frau: "Du warst sehr geduldig, Schatz, du hast so viele Ideen gehabt.
Dann kommen zwei Engel vorbei. Kate und Jeremy Hudson fahren durch die Gegend, sie suchen ein Haus, sie haben freie Auswahl, so viele Häuser, und so billig!
Alle wissen das. Auch Kate und Jeremy Hudson bieten Die Deutsche Bank sagt zuerst nein, dann sagt sie: Okay, macht es. Tim Smith, 49 Jahre alt, sitzt auf einem Gehsteig und denkt, dass er ein Jahrzehnt seines Lebens verloren hat in einem amerikanischen Alptraum, als er vom Abschluss hört.
Dann fängt er an zu weinen. Dann packen sie ihre Sachen. Sie ziehen nach Cleveland. Und mieten. Die Zahl der Mitarbeiter in der Abteilung für Risikomanagement sei immer mehr reduziert worden - von hundert bis am Ende auf einen einzigen.
Dieser eine Mitarbeiter habe, unter anderem, die Risiken im Auge behalten sollen, die im gewaltigen Universum der Credit Default Swaps entstanden waren, in dem in Tausenden Einzelverträgen Billionen bewegt wurden.
Bei der Anhörung am 7. Oktober erfahren die verblüfften Ausschussmitglieder auch, dass in der Vollstreckungsabteilung der SEC Arbeitsplätze gestrichen worden waren.
Der einstige Chefbuchhalter der SEC bestätigt, dass es "eine systematische Entvölkerung in der Regulierungsabteilung" gegeben habe, "so dass es überhaupt nicht zu einer Regulierung kommen konnte".
Verantwortlich für die Personalkürzungen war das Office of Management and Budget. Aus dem Dauerstreit zwischen Regulierungsgegnern und -befürwortern ist ein zersplittertes System erwachsen.
Allein auf Bundesebene gibt es vier Aufsichtsbehörden, deren Arbeit sich teilweise überschneidet, die sich Konkurrenz machen und die von den Banken leicht gegeneinander ausgespielt werden können.
Es reguliert die Kreditvergabe und wacht über die Einhaltung von Grundsätzen des Bankmanagements und von Bundesgesetzen, die Banken betreffen.
Die Notenbank Federal Reserve gestaltet zwar hauptsächlich die staatliche Geldpolitik, ist darüber hinaus jedoch oberste Aufsichtsbehörde für Bank Holding Companies und Banken mit einzelstaatlicher Lizenz.
Bei den von der Fed kontrollierten Bank Holding Companies sind - über deren Geschäftsbanken - rund 96 Prozent aller Vermögenswerte konzentriert.
Auch die einzelnen Bundesstaaten haben ihre eigenen Aufsichtsbehörden, sie überwachen Banken. Die BaFin hatte bereits im Februar mit einer Überprüfung der HRE und ihres irischen Ablegers Depfa begonnen; im August wurde auch - zumindest teilweise - das Bundesfinanzministerium im Rahmen der regulären Quartalsberichterstattung informiert.
Mit rund Mitarbeitern, viele von ihnen Juristen, überwacht die Anstalt mehr als Banken, mehr als Versicherungen, rund Finanzdienstleister und rund Fonds - und ist damit ganz offenbar überfordert.
Im Oktober lernt Manfred Blume viel dazu. Er sitzt im Seminarraum der Hamburger Verbraucherzentrale und notiert sich, was er hört. Vor allem alte Menschen umgeben ihn und tun es Blume gleich.
Es weht ein Hauch von Kölnischwasser durch den Raum, und ab und an ruft einer "bitte lauter", wenn die Anwälte zum Vortrag über das Risiko von Zertifikaten ansetzen.
Die letzte Kriegsgeneration kämpft hier um ihr finanzielles Lebenswerk. Um ihn herum klappern Rentner mit dem Besteck ihres frühen Mittagessens, Blume trinkt nicht einmal von seinem Kaffee.
Nach 49 Berufsjahren liest er die Zahlen wie die Bilanz seines Lebens. Sie fällt nicht gut aus. Es ist unwahrscheinlich, dass Blume sein Geld schnell wiederbekommt.
Vor Gericht müsste er seiner Bank nachweisen, ihn falsch beraten zu haben. Irgendwann würde es um die Frage gehen, ob die Dresdner Bank einem jährigen Kfz-Elektriker mit kleiner Rente raten soll, seine Ersparnisse mit dem Kauf des komplizierten Finanzprodukts einer amerikanischen Investmentbank zu mehren.
Kein Fall, dessen Ergebnis auf der Hand liegt, nach allem, was die Anwälte wissen. Blume schwankt. Allein die Vorstellung einer Klage beunruhigt ihn.
Blume gegen die Dresdner Bank, deren Kunde er seit 45 Jahren ist? Dazu kommen die Prozesskosten. Ein Anwalt der Verbraucherzentrale rechnet vor, dass bei einem Streitwert von Euro Ausgaben von Euro anfallen können, wenn man verliert.
Die Prozessmathematik verwirrt Blume. Diese Zeiten sind lange vorbei. Seit Blume sein Geld in die Hand der Berater legte, hat sich sein Erspartes nicht vervielfacht, wie versprochen.
Blume ist nicht nur Lehman-Opfer, er hat auch mit seinen anderen Anlagen Geld verloren. Die Ausbeute war gering. Den Immobilienfonds hält er noch.
Von den umgerechnet rund Eine Eigentumswohnung, wie sie einst der Traum seines Lebens war, wird er sich so schnell nicht kaufen können.
Es kursieren Meldungen darüber, was die Lehman-Gläubiger als Restwert ihrer Forderungen irgendwann bekommen könnten, von 8,6 Cent für jeden investierten Dollar ist die Rede, ein Trost ist das nicht.
Sie werden sparen müssen in Oldenburg, ihr Vermögen ist geschrumpft, aber niemand muss deswegen entlassen werden. Man habe Glück gehabt, sagt Oberkirchenrat Friedrichs in seinem Büro.
Die Kirchensteuereinnahmen waren im vergangenen Jahr höher als veranschlagt, und sie werden auch im kommenden Jahr noch einmal höher sein.
Es bleibt Zorn. Darüber, dass man mit einer vermeintlich hundertprozentig sicheren Anlage trotzdem verlieren kann. Dass eine Anleihe in Wahrheit eine Wette sein kann; dass sie in dem Augenblick ohne Beratung waren, wo sie Beratung am nötigsten gebraucht hätten.
Er erinnere sich, sagt Friedrichs, dass noch eine Woche vor dem Lehman-Schock Anleihen mit den Lehman-Papieren von den örtlichen Banken aktiv beworben wurden.
JP Morgan wendet sich neuen Geschäftsfeldern zu. Blythe Masters, die einst die "Bistro"-Papiere mit erfand und als die Mutter der neuen "Finanztechnologie" Schlagzeilen machte, zeichnet bei der Bank inzwischen fürs globale Rohstoffgeschäft verantwortlich.
Für sie und ihre Kollegen ist es ein Business mit gewaltigem Potential. Für ihre Bank feiert sie den Einstieg bei der Dubai Mercantile Exchange, einer der nun vielversprechendsten Börsen weltweit.
Regen plätschert auf den Zürichsee, es ist unwirtlich kalt in der Schweiz Ende Oktober. Es gibt keine guten Nachrichten, aber in Zürich zieht die Karawane weiter.
Nicht munter, aber auch nicht verdrossen. Viele Vorträge werden gehalten im Beiprogramm der Messe, aber alle Redner verweilen nur kurz bei den aktuellen Ereignissen, danach reden sie schnell über neue Chancen.
Und sie reden schon über die Chancen der Krise selbst. Wer als erster erkennt, wann die Talsohle erreicht ist, kann sehr reich werden.
Wie lange aber wird es dauern, bis sich die Krise beruhigt? Bis die Rezession vorbei ist? Und: In welcher Welt leben diese Banker? Haben sie nicht gemerkt, dass ihre Welt, ihre Logik, ihre Kultur stürzen können?
Die Staatschefs und Finanzminister, die sich in Washington und anderswo mit der Zukunft beschäftigen, kennen noch immer nur Crashpotentiale, Gefahren, genaue Daten kennen sie nicht.
Niemand kennt sie. Sie beziffern den Wert der Ramsch-Hypotheken, die noch im Umlauf sind, verpackt, versteckt, verteilt über die ganze Welt, auf 1,8 Billionen Dollar.
Das ist die eine Blase. Die Bewertungsagentur Fitch schätzt, dass 40 Prozent des weltweit verkauften CDS-Schutzes auf Unternehmen oder Wertpapiere abgeschlossen wurde, die nicht anlagewürdig und hochgradig krisenanfällig seien.
Wie lange lässt sich ihr Sturz noch verhindern? Und wie wird die Welt aussehen, wenn sie fällt? Allein amerikanische Unternehmen müssen im kommenden Jahr Milliarden Dollar ihrer Schulden refinanzieren; in Deutschland klagen viele Unternehmen schon jetzt über die Kreditklemme; Frankreich meldet einen Rückgang seiner Industrieproduktion.
Und auf die zehn wichtigsten deutschen Banken kommen in den kommenden Monaten Tilgungen von rund Milliarden Euro zu.
Unternehmen, deren Anleihen keiner mehr haben will und die nur mit teuren Krediten arbeiten können, reduzieren lieber die Kosten und die Produktion.
Mit Die Nachfrage nach Gütern sinkt weltweit und ist schon jetzt, nur zwei Monate nach der Lehman-Pleite, abgesackt.
Was würde passieren, wenn zusätzlich, nach und nach, der Billionen-Dollar-Blase die Luft ausginge? Weil die Finanzmärkte die Volkswirtschaften im Tempo digitaler Datenströme millionenfach vernetzt haben, ist der am Wochenende in Washington vorangetriebene Versuch, nicht nur die Märkte selbst, sondern auch ihre Regulierung zu globalisieren, überfällig.
Wenn man allerdings mit den Bankern auf der Zürcher Messe über die Chancen besserer Regulierung redet, dann wird zwar zugestanden, dass die Aufsicht in den vergangenen Jahren anachronistisch war, aber die Banker werden auch weiterhin wie Porschefahrer wirken, die von Polizisten auf Pferden überwacht werden sollen.
Der Dynamik der Finanzmärkte, ihrer Kreativität, ihrer Rasanz, werden auch transnationale Aufsichtsbehörden, falls sie je zustande kommen, nicht gewachsen sein.
Der Finanzmarkt ist der eigentliche Markt geworden, die klassische Wirtschaft ist es nicht mehr: Der Wert der Finanzanlagen übersteigt den Wert aller weltweit verkauften Waren und Dienstleistungen inzwischen um das Dreifache.
Die nächste Blase, darauf wetten die Banker auf der Zürcher Messe schon jetzt, wird auf den Rohstoffmärkten erwartet.
Was können Staaten tun? Wenn die Blasen platzen, dann versucht die staatliche Notenbankpolitik das Abrutschen der Realwirtschaft in die Rezession stets durch Verbilligung von Krediten aufzuhalten, so war es , so ist es in den USA auch heute: Der Leitzins ist auf ein Prozent gesenkt worden, wie es Mitte schon einmal der Fall war.
Und wie so oft in einer Krise wehren sich Notenbanken und Regierungen mit immer neuer Geldzufuhr, immer neuen Staatsgarantien, immer neuen Milliarden, mit Billionen gegen das Platzen der finanziellen Superblase.
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New York, Dov Seidman wollte in die Wirtschaft gehen, früher einmal, er hat in Oxford Wirtschaft und in Harvard Jura studiert, aber was hängengeblieben ist, das sind die Jahre von Los Angeles, wo er Philosophie studierte an der University of California.
Hamburg, Frühjahr Als Opfer hat sich einer wie Manfred Blume nie gefühlt, auch nicht, als er als Kind aus dem zerbombten Berlin fliehen musste, als er Dresden und Leipzig abbrennen sah.
München, Herbst Am München, März Am Sie sitzen im Wohnzimmer, das Licht gedimmt, sie schreiben: Das Nettogehalt: sie und Dollar er. Das Guthaben: Pensionsfonds Aktien Das Haus Oldenburg, Juni Am Jeder erhält mindestens eine Informationskarte, auf der ein Hinweis steht, der mit dem Fall im Zusammenhang steht.
Der Fall kann nur gelöst werden, wenn die Gruppe über alle diese Informationen verfügt. Es handelt sich um einen Bankraub. Der Räuber soll aufgespürt werden.
Es wird der Gruppe überlassen, wie sie bei der Lösung des Problems vorgeht. Es gelten zwei Einschränkungen: Die Gruppenmitglieder dürfen ihre Zettel nicht herumgehen lassen und sie dürfen ihre Plätze nicht verlassen.
Alle Mitteilungen müssen mündlich geschehen. Die Chefsekretärin von Herrn Dr. Hofer und ihr Bruder Hans Feldmann führten den Einbruch durch.
Hans Feldmann besorgte den Sprengstoff. Herr Hofer nahm an der Vorstandssitzung teil und hatte keine Gelegenheit, heimlich nach Holzburg zurückzukehren.
Er übernachtete in der betreffenden Nacht bei seiner Schwester.